09.02.2023

Noch mehr potenzielle Kunden erreichen: Kombination von Microsoft Ads und Google Ads

Mehr als 70 Prozent der User nutzen Suchmaschinen zur Produktrecherche. Daher sind Suchmaschinen eine der wichtigsten Anlaufstellen, um potenzielle Kunden online zu erreichen. Google ist die etablierteste Suchmaschine weltweit, daher ist es wichtig, dort als Shop präsent zu sein, beispielsweise via Google Ads. Daneben gibt es jedoch noch eine weitere gute Alternative, die viele Shopbetreiber gar nicht auf dem Schirm haben: Microsoft Advertising mit seinen Suchmaschinen. Wir haben ein paar gute Gründe zusammengetragen, warum Du unbedingt auch Shopping Ads via Microsoft ausspielen solltest.

Was macht Microsoft Advertising?

Microsoft Advertising (ehemals Bing Ads) steht für bezahlte Werbeanzeigen im Microsoft Search Network (MSN). Die von den Shopbetreibern bezahlten Anzeigen zu den Suchanfragen finden die Nutzer meist oberhalb der Ergebnisse der organischen Suche. Dadurch springen sie den Usern direkt ins Auge, ohne dass weiter nach unten gescrollt werden muss. Das erleichtert den Nutzern ihre Recherche und macht auf Deinen Shop aufmerksam. Nach Google ist Bing die zweitstärkste Suchmaschine, deshalb solltest Du überlegen, auch hier Anzeigen zu schalten. Denn so kannst Du Deinen Radius sehr einfach erweitern. Das Microsoft Search Network vereint neben der Bing-Suche weitere Suchnetzwerkpartner unter sich. Dazu gehören beispielsweise Ecosia, DuckDuckGo und Yahoo Search. Des Weiteren sind die Microsoft-Partnerwebsites wie MSN.com, Outlook.com sowie Microsoft Edge und Apple mit von der Partie. Microsoft legt seinen Fokus bei der Zielgruppe stärker auf den B2B-Bereich. Sind Deine Produkte also hier angesiedelt, sind Microsoft Ads eine sehr gute Möglichkeit, potenzielle Kunden zu erreichen. Etwa 85 Prozent der Unternehmen nutzen Microsoft als Betriebssystem und wenn keine Anpassung an der Default-Einstellung vorgenommen wird, erfolgen die Suchanfragen der Nutzer automatisch über Bing. B2B-User können so direkt am Arbeitsplatz erreicht werden.

Unterschied zwischen Google- und Microsoft-Advertising

Werbeplattformen:

Google hat verschiedene Kanäle, die für die Ausspielung der Anzeigen genutzt werden. So können Shopbetreiber ihre Zielgruppe via Google Ads nicht nur in der Suchmaschine ansprechen, sondern darüber hinaus auch bei Google Play, dem Display-Netzwerk oder bei Google Shopping. Dazu kommt mit YouTube eines der größten sozialen Netzwerke im Markt. Die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig. Aber auch Microsoft muss sich nicht verstecken: Shopbetreiber können ihre Microsoft Ads nicht nur über Bing, sondern ebenso über beispielsweise AOL, MS-Office oder Yahoo sowie Drittanbieter ausspielen. Ein weiterer Kanal von Microsoft ist die X-Box. Dieser Zugang zu potenziellen Kunden ist nicht zu verachten, denn die Gaming-Community ist groß. Damit kann Google nicht aufwarten.

Reichweite:

Hier brauchen wir nicht groß drumherum zu reden, Google ist mit seinen 90 Prozent Marktanteil ganz klar der Chef im Ring. Für Microsoft bleiben da nur die restlichen 10 Prozent übrig. Das bedeutet knapp 400 Millionen monatliche Suchanfragen sowie rund 21 Millionen individuelle Suchmaschinennutzer im Search und Audience Network. Das ist erstmal ein Nachteil, aber aufgrund der geringeren Reichweite sowie der niedrigeren Nachfrage sind die Microsoft Ads günstiger als die Google Ads. Darüber hinaus können Shopbetreiber hier eher spezifische Zielgruppen erreichen.

Verfügbarkeit:

Die Reichweite ist abhängig von der Verfügbarkeit. Das heißt, die Reichweite von Google Ads ist deshalb so groß, weil Google in fast jedem Land der Erde verfügbar ist. Die Werbeanzeigen können daher rund um die Welt geschaltet werden. Die Anzeigen über Microsoft Advertising erscheinen hingegen nur in 35 Ländern. Da ist also noch reichlich Luft nach oben. Aber das muss ja nicht so bleiben.

Funktionen und Nutzeroberfläche:

Grundsätzlich ähneln sich Google und Microsoft Ads, sowohl was die Funktionen betrifft als auch von der Nutzeroberfläche. Lediglich kleinere Funktionen sowie die Bezeichnungen unterscheiden sich. Beide Werbeplattformen werden in regelmäßigen Abständen angepasst bzw. weiterentwickelt. Wobei Microsoft etwas hinterherhinkt und ein wenig wie eine ältere Version von Google Ads wirkt. Der Anspruch der Entwickler ist, dass sowohl die Advertising Tools als auch die Suchmaschinen intuitiv nutzbar sind. Besonders angenehm ist, dass Du Kampagnen, die Du bei Google Ads bereits erstellt hast, ganz einfach in Bing Ads importieren kannst, genauso wie Deine Anzeigengruppen. Du kannst dabei entscheiden, ob Du das gesamte Google Ads-Konto überführst oder nur bestimmte Kampagnen oder Anzeigengruppen.

Was ist Microsoft Advertising?

Das sind die Vorteile von Microsoft Advertising

Zuwachs an Marktanteilen

Die Reichweite von Microsoft wächst kontinuierlich. Mit den Suchmaschinen von Microsoft kannst Du monatlich Millionen von Neukunden erreichen. Denn die Anzahl der User, die Microsoft nutzen, steigt von Jahr zu Jahr weiter an. Zwischen 2015 und 2021 hat sich der Marktanteil von Microsoft im deutschen Markt mehr als verdreifacht. Waren es 2015 noch sieben Prozent, kletterte die Anzahl 2021 auf knapp 25 Prozent - Tendenz steigend. Es lohnt sich also definitiv für Dich und Deinen Shop, auch bei Bing bzw. im Microsoft-Netzwerk Präsenz zu zeigen.

Kaufstarke Zielgruppe

Das Suchvolumen bei Bing ist zwar im Gegensatz zu Google bislang eher gering, aber die Suchanfragen bei Microsofts Suchmaschinen sind sehr spezifisch. Die Nutzer weisen eine hohe Kaufkraft auf. Wie Auswertungen bei Microsoft Advertising zeigen, geben User, die sich für das Suchnetzwerk von Microsoft entscheiden, online knapp ein Drittel mehr aus, als der Durchschnitt. 30 Prozent haben einen Universitätsabschluss und 37 Prozent gehören zu den Besserverdienern. Dazu kommt, dass vor allem hochpreisige Produkte aus den Bereichen Wohnen, Lifestyle, Computer, Gesundheit, Kosmetik und Heimwerken in den Suchmaschinen von Microsoft gesucht werden. Wenn Du Produkte aus diesen Bereichen anbietest, solltest Du auf jeden Fall in Erwägung ziehen, über Microsoft Anzeigen zu schalten.

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LinkedIn Targeting

Microsoft Advertising ist die einzige Werbeplattform, die das sogenannte LinkedIn Targeting verwendet. Das heißt, die Plattform ist mit dem beruflichen sozialen Netzwerk LinkedIn (ähnlich wie Xing) verbunden. So können potenzielle Kunden viel zielgerichteter angesprochen werden. Du kannst beispielsweise nach einer ganzen Branche, einem bestimmten Unternehmen oder einer Stellenfunktion filtern und Deine Zielgruppe definieren. So werden Deine Werbeanzeigen auf die Zielgruppe spezifisch ausgespielt. Es besteht auch die Möglichkeit, User auf Grundlage ihrer LinkedIn-Profildaten zu kontaktieren. Dieses riesige Netzwerk ist nicht zu unterschätzen.

Weniger Wettbewerb und geringere Kosten

Die Reichweite und Verfügbarkeit von Microsoft Ads reicht zwar nicht an die von Google heran, aber das hat auch Vorteile. Der Wettbewerb ist nicht so groß. Das heißt, Du hast gute Chancen, mit Deinem Shop von potenziellen Käufern wahrgenommen zu werden. Des Weiteren sind die niedrigen Kosten zu nennen. Wie bei Google Ads erfolgt auch die Abrechnung bei Microsoft über Cost-per-Click (CPC). Bei Microsoft Advertising ist der CPC jedoch tendenziell niedriger als beim Platzhirsch Google. Hinzu kommt eine höhere Kaufabschlussrate. Auch die vielfältigeren Anzeigenvariationen stehen auf der Plusseite. Wie Du siehst, spricht einiges für Microsoft Ads. Probiere es doch einfach mal aus.

Vorteile und Nachteile - Shopping Ads

FAZIT

Google Ads und Microsoft Ads haben beide ihre Vor- und Nachteile. Warum also nicht die beiden „Welten“ vereinen und die Vorteile beider Werbeplattformen inklusive ihrer Netzwerke nutzen? Dadurch, dass man das Google-Konto oder auch nur einzelne Werbekampagnen ganz leicht in Bing importieren kann, steht der Doppelnutzung für eine ausgefeilte und umfassende Werbestrategie nichts im Wege und die Tore für Neukunden weit offen.


Nicola Bächle

Nicola Bächle

Nicola ist spezialisiert auf die Erstellung und Bereitstellung von hilfreichen Inhalten rund um das Thema E-Commerce. Durch intensive Recherchen und das Konsultieren von Experten stellt sie Fachwissen übersichtlich aufbereitet zur Verfügung.


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