06.09.2022

Der Countdown läuft: Wie Du Deinen Shop auf die Black Week vorbereitest und die umsatzstärkste Zeit im Jahr für Dich nutzen kannst

Die Festive Season kommt immer näher. Den Auftakt der Festive Season, oder auch Peak Season, bildet der Black Friday, der in diesem Jahr auf den 25.11. fällt. Drei Tage später geht es dann mit dem Cyber Monday weiter. Mittlerweile hat sich aus diesen beiden Turbo-Schnäppchentagen die Black Week entwickelt, die offiziell das Weihnachtsgeschäft einläutet. Die Kunden fangen dann nämlich schon an, nach Weihnachtsgeschenken zu suchen. Das heißt für Dich als Shopbetreiber, dass Dir die wichtigste und damit umsatzstärkste Zeit im Jahr bevorsteht! Und dafür bist Du besser gut vorbereitet. Damit Du die verkaufsstärkste Zeit des Jahres in vollen Zügen ausnutzen kannst, haben wir Dir eine Timeline mit den wichtigsten Schritten bis zur Festive Season zusammengestellt.

SEPTEMBER 

› 1. Nimm eine Marktanalyse vor und lege Dein Angebot fest

Auch wenn die Zeitspanne bis Ende November noch lang erscheinen mag, solltest Du Dich bereits im September umschauen, welche Trends es dieses Jahr in Deiner Branche gibt. Versuche Dich in Deine Zielgruppe hineinzuversetzen und überlege Dir, was sie dieses Jahr zu Weihnachten verschenken wollen könnten. Denn die meisten Kunden shoppen in der Black Week schon ihre Weihnachtsgeschenke. Du kannst beispielsweise Deine Produkte in weihnachtlichen Varianten oder Motiven anbieten oder als Geschenkbox. Welche Produkte aus Deinem Bestand eignen sich dafür? Gehe in Ruhe durch Dein Sortiment und lege fest, welche Produkte Du während der Black Week besonders in Szene setzen möchtest. 

Besonders beliebte Kategorien sind nach wie vor elektronische Geräte, wie Haushaltsgeräte oder Unterhaltungselektronik, Spiele sowie Kosmetik und Modeartikel. Aber auch individuell gefertigte Produkte sind weit oben auf der Geschenkeliste. Schaue auch ruhig mal, was die Konkurrenz anbietet oder höre Dich in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis um. Überlege dann, welche Rabattformen Du nutzen möchtest. Da kannst Du auch variieren: Rabatt in Euro oder Prozent, Mengenrabatte oder das beliebte 2 für 1, ein Give-away dazu oder kostenfreier Versand.

› 2. Checke Dein Lager und stocke die Bestände auf

Zur frühzeitigen Vorbereitung gehört ebenfalls, dass Du Dein Lager checkst und prüfst, welche Deiner Produkte Ladenhüter sind bzw. welche nicht mehr aktuell sind. So schaffst Du Platz für die Produkte, die Du für das Black Friday Geschäft planst anzubieten. Wichtig ist auch, dass von diesen Produkten ausreichend vorhanden sind. Denn auch aktuell musst Du noch mit längeren Lieferzeiten rechnen!

Darüber hinaus solltest Du bei der Auswahl der Produkte für den Black Friday auf einen ausgewogenen Mix achten, so kannst Du im Idealfall Deine Ladenhüter doch noch loswerden und damit gleichzeitig Dein Lager „aufräumen“.

Marktanalyse in Bezug auf Trends

OKTOBER 

› 3. Optimiere Deinen Online-Shop

Das A und O für eine kräftige Umsatzsteigerung am Black Friday und Cyber Monday ist die Leistung Deiner Website. Denn wenn Dein Shop an diesen Tagen nicht einwandfrei funktioniert, war es das mit dem großen Umsatz. Deine Website muss also dem Ansturm standhalten und darf nicht zusammenbrechen.

  • Daher achte auf korrekte Weiterleitungen und kurze Ladezeiten. Am besten testet Du vorher, wie lange das Laden Deiner Website dauert: alles über drei Sekunden ist verbesserungswürdig. Ist das der Fall, solltest Du höhere Serverkapazitäten einrichten. Ebenso empfiehlt es sich, für die Schnäppchentage spezielle Landingpages vorzubereiten, damit die potenziellen Kunden direkt in der Mitte des Geschehens landen. Die Landingpages sollten über ein spezielles Design verfügen, dass die Kunden sowohl anspricht als auch heraussticht.

  • Unterziehe Deinem Online-Shop unbedingt einen SEO-Check: Sind Produktfotos sowie Informationen zu den Produkten vorhanden und aktuell? Das gleiche gilt für die Angaben zur Bestellung. Stelle Informationen zu Versandbedingungen und -kosten sowie Lieferzeiten und Zahlungsmethoden gut sichtbar und einfach erreichbar auf Deiner Website zur Verfügung. Damit vermeidest Du nicht nur Kaufabbrüche, sondern steigerst automatisch Deine Sichtbarkeit für Google.
  • Gestalte Deine Checkout-Prozesse einfach und übersichtlich.

  • Achte darauf, dass Dein Shop auch für Mobilgeräte, also kleinere Displays, geeignet ist.

› 4. Bereite das Fulfillment vor

Bereite nicht nur Deinen Onlineauftritt vor, sondern habe Dein ganzes Unternehmen im Blick. Dazu gehört auch das Fulfillment. Stelle sicher, dass beispielsweise genug Verpackungsmaterial vorhanden ist. Außerdem solltest Du Dir ausreichend Kapazität bei Deiner Spedition sichern. Auch das Retourenmanagement sowie Supportanfragen darfst Du bei Deiner Planung keinesfalls vergessen.

Eventuell solltest Du für diese Zeit Aushilfen einstellen. So stellst Du sicher, dass Du das Versprechen Deinen Kunden gegenüber einhalten kannst. Gut ist es auch, wenn Du klar kommunizierst, bis wann Deine Kunden bestellen müssen, damit das Produkt rechtzeitig zu Weihnachten da ist. Das vermeidet Ärger auf Kundenseite.

OKTOBER/NOVEMEBER  

SEO-Optimierung des Online-Shops

› 5. Plane Deine Werbekampagnen (Omnichannel Marketing)

Im Oktober, spätestens Anfang November solltest Du Dir überlegen, über welche Marketing-Kanäle Du Deine Kunden erreichen möchtest. Beschränke Dich am besten nicht nur auf einen, sondern betreibe Omnichannel Marketing. Hier hilft Dir eine Analyse Deiner Zielgruppe, damit Du Deine Kampagnen gezielt ausspielen kannst. Insbesondere das Alter ist ein Kriterium bei der Nutzung der Social-Media-Kanäle. Die Vielfalt an Möglichkeiten, mit Deinen Kunden in Kontakt zu treten, um sie über die anstehenden Schnäppchentage zu informieren und ihnen Deine Angebote zu präsentieren, ist groß:

  • E-Mail-Marketing-Kampagnen
    E-Mails sind immer noch ein sehr guter Weg, um Kunden zu kontaktieren. Sie haben eine gute Response Rate, sind außerdem günstig, können einfach neu aufgesetzt oder als Reminder wieder versandt werden. E-Mail-Kampagnen sind eher für die älteren Zielgruppen geeignet.
  • Social-Media-Postings
    Social-Media-Postings sind schnell und einfach gemacht und können als verschiedenste Formate geteilt werden – sei es als Reel, Posting, Livestream oder als gemeinsame Kooperation mit einem Influencer. Hier erreichst Du primär jüngere Zielgruppen.

  • Anzeigen, Store Banner, Pop-ups, Push-Nachrichten
    Diese Varianten gehen etwas mehr ins Budget, haben aber eine große Reichweite und stechen heraus.

› 6. Erhöhe Dein Budget und bewirb Deine Aktionen frühzeitig

Um Deinen Umsatz während der Festive Season zu steigern, solltest Du Dein Budget erhöhen. Auch wenn Deine Kampagnen noch so gut geplant sind, Du bzw. Dein Shop muss gesehen werden. Denn die Konkurrenz um die besten Werbeplätze im Netz ist zur Festive Season riesengroß. Das wiederum erhöht die Klickpreise um ein Vielfaches. Das solltest Du unbedingt mit einplanen. Mangelt es Dir an Budget oder setzt Du das Budget falsch ein, kannst Du nicht schnell genug auf die Entwicklungen in den Werbenetzwerken reagieren. Das hat zur Folge, dass Deine Anzeigen nur sehr wenig Aufmerksamkeit erlangen und die Kunden bei den Shops landen, die sichtbarer sind. Viele Kunden gehen über Suchmaschinen, um die gewünschten Produkte mit Rabatt zu finden, daher sollte Dein Shop in den Suchmaschinen über Anzeigen auffindbar sein. 

Hierbei unterstützen wir Dich gerne mit unserem Allrounder-Netzwerk:soluteNet. Mittels soluteNet werden Deine Angebote auf unserem großen Preisvergleichsportal billiger.de platziert. Die Mehrheit der Kunden vergleicht erst die Angebote der verschiedenen Shops, bevor sie sich zum Kauf entschließen. Hier kannst Du also mit Deinen Schnäppchen punkten. Außerdem werden über soluteNet Shopping Ads via Google und das Microsoft Netzwerk zielgenau, aber mit einer riesigen Reichweite, ausgespielt. Darüber hinaus profitierst Du vom Affiliate Netzwerk und kannst das Werbenetzwerk des soluteNet nutzen, um noch mehr potenzielle Kunden zu erreichen.

Werbekampagnen zielgerichtet planen

FAZIT

Vorbereitung ist alles. So hast Du gute Chancen, die umsatzstärkste Zeit des Jahres während der Festive Season, und im Besonderen den Black Friday und Cyber Monday, zu nutzen und Deinen Umsatz um ein Vielfaches zu steigern. Wie unser Beitrag zeigt, musst Du ein bisschen Arbeit reinstecken, um etwas vom Kuchen abzukriegen. Dazu gehören zuallererst eine Marktanalyse und die Überprüfung Deines Lagers, um die Ausgangsposition zu ermitteln. Dann ist die Performance-Optimierung Deiner Website dran. Denn diese muss den Massen an Kunden gewachsen sein. Und last but not least stehen Deine Werbekampagnen auf dem Programm, was zwar mit einer Erhöhung des Budgets einhergeht, aber definitiv empfehlenswert ist. Viel Erfolg!


Nicola Bächle

Nicola Bächle

Nicola ist spezialisiert auf die Erstellung und Bereitstellung von hilfreichen Inhalten rund um das Thema E-Commerce für den solute Blog. Durch intensive Recherchen und das Konsultieren von Experten stellt sie Fachwissen übersichtlich aufbereitet zur Verfügung.

Weitere Artikel

Datenschutz

Wir nutzen Cookies auf unserer Webseite. Einige sind technisch notwendig, andere sind Cookies von Drittanbietern, um Dir personalisierte Werbung und Retargeting Anzeigen anzuzeigen. Bitte wähle in den Einstellungen aus, welche Du zulassen möchtest.

Cookieeinstellungen

Hier findest Du eine Übersicht über alle verwendeten Cookies. Du kannst Deine Zustimmung zu den einzelnen Kategorien oder Anbietern geben.

Aktuell nutzen wir technisch notwendige Cookies, die für die grundlegende Funktion der Webseite erforderlich sind. Man kann diese Cookies nicht deaktivieren. Die Verwendung erfolgt auf der Rechtsgrundlage gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) und f) DSGVO.
Diese Cookies werden von Drittanbietern verwendet, um personalisierte Werbung und Retargeting Anzeigen anzuzeigen, indem sie Besucher auf Webseiten folgen.
Wir verwenden Google Conversion Tracking, ein Service von Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland. („Google“), deren Hauptsitz in den USA ist. Google Conversion Tracking ist ein Analysetool um Werbung zu messen und Handlungen zu analysieren. Rechtsgrundlage: Die Verwendung erfolgt auf der Rechtsgrundlage gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Mit Deiner Einwilligung erklärst Du Dich mit der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten für die Analyse erhobenen Daten, auch mit der Verarbeitung Deiner Daten in den USA, einverstanden.
Weitere Informationen findest Du hier: https://policies.google.com/privacy?hl=de.
Wir verwenden Facebook Pixel, ein Service von Facebook Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin, D02, Ireland („Facebook“), deren Hauptsitz in den USA ist. Das Facebook-Pixel ist ein Analysetool um Werbung zu messen und Handlungen zu analysieren. Rechtsgrundlage: Die Verwendung erfolgt auf der Rechtsgrundlage gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a) DSGVO. Mit Deiner Einwilligung erklärst Du Dich mit der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten für die Analyse erhobenen Daten, auch mit der Verarbeitung Deiner Daten in den USA, einverstanden.
Weitere Informationen findest Du hier: https://www.facebook.com/about/privacy/
Diese Website nutzt das Insight-Tag von LinkedIn. Anbieter dieses Dienstes ist die LinkedIn Ireland Unlimited Company, Wilton Plaza, Wilton Place, Dublin 2, Irland, deren Hauptsitz in den USA ist. Mit Hilfe des LinkedIn Insight Tags nutzen wir die Retargeting-Funktion und können den Besuchern unserer Webseite zielgerichtete Werbung außerhalb der Webseite anzeigen lassen, wobei laut LinkedIn keine Identifikation des Werbeadressaten stattfindet. Rechtsgrundlage: Die Nutzung von LinkedIn Insight und die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Mit Deiner Einwilligung erklärst Du Dich mit der Verarbeitung der Dich betreffenden personenbezogenen Daten für die zielgerichtete Werbung erhobenen Daten, auch mit der Verarbeitung Deiner Daten in den USA, einverstanden. Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt.
Weitere Informationen findest Du hier:
linkedin.com/legal/privacy-policy#choices-oblig
linkedin.com/legal/l/dpa
linkedin.com/legal/l/eu-sccs